Um was gehts?

 

Ausgangslage

Das Leben auf dem Land hat viele Vorzüge, die Wege zum Einkaufen, zur Post, zur Bank oder zum Arzt sind oft weiter als in der Stadt und sind für die Bevölkerung der verstreut liegenden Ortsgemeinden oder abgelegene Stadtteile mit dem öffentlichen Nahverkehr nur schwer zu erreichen.

Rheinland-Pfalz hat in der Vergangenheit den öffentlichen Verkehr gestärkt. Durch den "Rheinland-Pfalz-Takt" im Nahverkehr auf der Schiene, die Regiobuslinien, sowie die Einrichtung von Verkehrsverbünden, verbesserte sich das Angebot deutlich.

Die Verbandsgemeinde Stromberg steht vor der schwierigen Aufgabe, die Mobilität als Teil der Daseinsvorsorge zu sichern. Die Gemeinden Eckenroth, Schöneberg und der Stadtteil Schindeldorf verfügen nicht über eine direkte Anbindung an den ÖPNV (öffentlicher Personennahverkehr).

Ein Ansatz lautet Bürger fahren für Bürger

Mit dem Projekt Stromberger Bürgerbus, genannt „Der Stromer“, soll der öffentliche Verkehr in der Verbandsgemeinde gestärkt werden. Es geht vor allem darum die bestehenden Angebote des ÖPNV und ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bürger zu verknüpfen.

Realisierung

Die Idee:
Bürger organisieren und betreiben den Bürgerbus ehrenamtlich. Ein unabhängiges Bürgerbus-Team hat ein solches Angebot konzipiert. Durch den Stromer werden die Einwohner der einzelnen Ortsgemeinden innerhalb der Verbandsgemeinde mobil.

Laufender Betrieb

Die Fahrgäste können ihre Arzt- oder Therapietermine wahrnehmen, Einkäufe erledigen oder Menschen außerhalb ihrer Ortsgemeinde treffen und so ihr soziales Umfeld pflegen. Somit ist der Bürgerbus weit mehr als ein reines Beförderungsmittel. Er bietet Raum für Kontakt- und Kommunikationspflege.