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Solarbeheiztes Höhenfreibad der Verbandsgemeinde Stromberg

Neues zum Schwimmbad
...es nimmt Gestalt an und Wasser ist auch schon drin...

Beckenanordnung:
vorne Erlebnisbecken
links dahinter Lehrschwimmbecken
Mitte (schmaler Streifen) Wellnessbecken
hinten mitte links Sprungbecken mit 1 m Sprungbrett und 3 m Plattform
rechts Schwimmbecken (25 m)

vorne Lehrschwimmbecken; dahinter Wellnessbecken; rechts Schwimmbecken (25 m); ganz rechts am Rande Erlebnisbecken
im Hintergrund: diese Aussicht kann man vom Stromberger Freibad aus demnächst wieder geniesen; von der Stromburg (rechts) bis nach Warmsroth (links)
Sanierung des Freibades in Stromberg
Baubeginn: 05/2009
Geplante Fertigstellung: Ende 2010
Bestand
Das abzubrechende Freibad wurde Anfang der1960er Jahre in einer Hanglage erbaut. Das Freibad wird seit Ende 2004 Jahren nicht mehr betrieben. Die Bebauung ist jeweils eingeschossig, terrassiert an die Hangneigung angepasst.
Planung
Das bestehende Freibad wird weitgehend abgebrochen und anschließend neu errichtet. Erhalten bleiben große Teile der bestehenden Becken.
Der Neubau des Freibades umfasst im wesentlichen eine Wärmehalle, Gastronomie, Umkleiden, Neuanlage der Beckenbereiche sowie teilweise Neumodellierung und Terrassierung des Freibadgeländes.
Die bestehenden Freibadgebäude werden komplett abgebrochen. Die Beckenlandschaft wird neu gestaltet.
27.10.2009
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Grundriss
Ansicht
Seit dem Jahr 2004 ist das Freibad Stromberg aus technischen und daraus folgend aus hygienischen Gründen geschlossen. Die Bemühungen der Verbandsgemeinde zur Sanierung mit einer Arbeitsgemeinschaft von Planern kamen durch den Tod des federführenden Architekten zum Erliegen.
Im Laufe des Jahres 2007 wurden dann 4 Schwimmbadplaner in einem Wettbewerb zunächst mit einer Vorstudie beauftragt. Nach Auswahl der besten Vorstudie wurde das Büro Bremer & Bremer aus Wetzlar mit der Erstellung der Planung für den Umbau zu einem Familienbad beauftragt.
Parallel dazu wurde im Herbst 2007 ein Zweckverband gegründet, dessen Aufgabe die Finanzierung und der Betrieb des neuen Bades sein wird. Die Verbandsgemeinde Stromberg und die Stadt Stromberg sind die einzigen Mitglieder des Zweckverbandes mit dem Namen ?Zweckverband Schwimmbad Stromberg?.
Die Pläne des Büros Bremer & Bremer wurden Ende 2007 Verbandsgemeinderat und Stadtrat jeweils in öffentlichen Sitzungen und damit auch der Öffentlichkeit vorgestellt.
Beide Gremien und damit beide Verbandsmitglieder gaben ihren Vertretern im Verband die Vorgabe, die Planung in der maßgeblichen Sitzung Anfang 2008 zu verabschieden.
Diese Planung war dann auch Gegenstand des Antrags auf finanzielle Förderung des Landes Rheinland-Pfalz. Anfang April 2008 ging die schriftliche Förderzusage des Innenministeriums bei der Verbandsgemeinde ein. In der öffentlichen Sitzung des Verbandsgemeinderates am 21.04.2008 wurde diese Information erfreut aufgenommen.
Die Frage, ob sich die Verbandsgemeinde und auch die ihr angehörigen Gemeinden die trotz der Landeszuschuss immer noch hohe Ausgabe für die Investition und auch die Folgekosten leisten können, wurde in dieser Sitzung mehrheitlich bejaht.
Die Stadt als zweites Verbandsmitglied des Zweckverbandes wird sich im Mai 2008 ebenfalls mit diesem Thema befassen und anschließend wird auch die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Schwimmbad Stromberg, also das eigentlich zuständige Gremium, in einer öffentlichen Sitzung die Thematik beraten.
Das beauftragte Büro Bremer & Bremer wird sodann den Bauantrag stellen und die Ausschreibung des Projektes vorantreiben. Als Folge der öffentlichen Ausschreibung werden Angebote von Baufirmen eingereicht und zu einem vorbestimmten Termin eröffnet. Anschließend wird dem wirtschaftlichsten Angebot der Zuschlag erteilt, was wiederum in einer Sitzung des Zweckverbandes erfolgen muss. Sobald die ausgewählte Baufirma den Auftrag erhalten hat, wird der Baubeginn erfolgen und alle hoffen, dass die Arbeiten zügig voran-schreiten damit spätestens im Jahr 2010 eine Eröffnung möglich ist.
Anke Denker
Bürgermeisterin
im Mai 2008
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Die Planungen für die Erneuerung unseres Höhenfreibades in Stromberg werden konkreter. Seit der letzten Veröffentlichung hat es im September ein grundsätzliches Gespräch mit dem Innenministerium gegeben. Mit der Stelle, die für die Landesfördermittel verantwortlich zeichnet, muss selbstverständlich eine enge Abstimmung erfolgen, um die Finanzhilfe des Landes nicht zu gefährden, denn ohne die Gelder des Landes ist eine Reaktivierung des Stromberger Schwimmbades nicht möglich. Ein weiteres Gespräch mit dem Sachbearbeiter des Innenministeriums fand dann Anfang Februar 2007 statt.
Bei einer Wasserfläche von rund 640 qm zeichnet sich ab, dass ein 25 m - Schwimmerbecken, ein Erlebnisbecken und ein Kinderplanschbecken sowie zusätzlich ein Sprungbereich entstehen. Alle Becken sollen dabei in haltbarer Edelstahlausführung gebaut wer-den. Gespräche der Verwaltung und der Planer zusammen mit der DLRG, den Schulen und Energieberatern haben den Weg bis zum heutigen Stand geebnet. Auch zur Finanzierung wurde - außerhalb der Landesförderung - ein großer Schritt nach vorne getan: Die Stadt Stromberg hat als Sitzgemeinde die Bereitschaft erklärt, 20 % der späteren ungedeckten Kosten zu tragen und sie hat den Stand der Planung bestätigt.
Nunmehr ist die Planung im Einzelnen zu verfeinern und zu konkretisieren. Mit dem viel zu frühen Tod von Herrn Architekten Hans Werner Jakobs haben wir nicht nur unseren Planer, sondern auch die Persönlichkeit verloren, die die Projektleitung inne hatte. Durch seinen Ausfall ist zunächst eine sehr schwierige Situation für die Badplanung entstanden. Diese gilt es in den kommenden Wochen aufzuarbeiten und zu klären. Dies wirft das Projekt Schwimmbad zeitlich etwas zurück; ein neuer Planer muss sich zunächst einarbeiten und die bisherigen Gegebenheiten und Gedanken aufgreifen und sich zu eigen machen. Mit dem Ministerium wird dann über die Fortführung der Planung und die Details zu sprechen sein. Über die Rechtsform, in der das neue Schwimmbad geführt werden soll, werden die politischen Gremien der Verbandsgemeinde und der Stadt beraten und entscheiden.
Über die weiteren Schritte werden wir an dieser Stelle zum gegebenen Zeitpunkt berichten, um auch die Öffentlichkeit auf dem laufenden zu halten. Wir verweisen zudem auf die Berichte der Presse , die Aktuelles aus öffentlichen Sitzungen insbesondere des Verbandsgemeinderates berichtet.
Anke Denker Bürgermeisterin
Februar 2007
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
nach dem Schließen des Schwimmbades im Laufe des August 2004 war allen mit dem Thema befassten Personen bewusst, dass es mit einer kleinen Reparatur nicht getan sein würde, um das Schwimmbad wieder zu eröffnen.
Um ein attraktives Familienbad zu erhalten, müssen die Gebäude saniert oder neu gebaut, die Becken sollen durch Edelstahlbecken ersetzt und die komplette Technik muss erneuert werden.
Es ist davon auszugehen, dass die Baukosten für Bad, Gebäude und Technik ca. 3 Mio. ? betragen werden. Auch mit einer Kostenbeteiligung des Landes - von dort wurden großzügige 40 % in Aussicht gestellt - bleiben noch ca. 1,8 Mio ? zu finanzieren. Diese Last kann die Verbandsgemeinde kaum alleine tragen, da die Finanzlage der Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde zunehmend angespannter ist.
Die Suche nach Möglichkeiten alternativer Finanzierungsformen, nach möglichen Partnern auch aus der privaten Wirtschaft, die sich an einer Erneuerung und gegebenenfalls dem Schwimmbadbetrieb beteiligen, sowie - noch vor einer detaillierten Planung - die Untersuchung möglicher Kosten-einsparungen, z. B. durch die Reaktivierung des trocken gefallenen Warmbrunnens zum Zweck der Wasserversorgung oder durch Nutzung alternativer Energieformen - nimmt er-hebliche Zeit in Anspruch.
Verbandsgemeinde und Stadt Stromberg sowie die Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde hoffen darauf, dass noch vor Ende des Jahres 2006 wichtige Weichen gestellt werden, um die Eröffnung des Stromberger Freibades tatsächlich ins Auge fassen zu können. Wichtig ist u.a. ein zweites konkretes Gespräch mit dem Landesministerium Anfang September. Im Anschluss daran sollte es möglich sein, sich mit Details der Planung zu befassen, was bisher noch gar nicht möglich ist.
Durch einen ausführlichen Pressebericht am 3.8.2006 in bei-den großen regionalen Tageszeitungen wurde über den bisherigen Stand der Überlegungen informiert. Die wesentlichen Aussagen aus den Berichten geben wir hier noch einmal wieder:
Drei Konzepte haben die Planer bisher als Diskussionsgrundlage vorgelegt. Ganz gleich, für welchen Vorschlag man sich entscheidet, die Vorgaben des Landes als Zuschussgeber, die Wasserfläche von bisher 1000 Quadratmeter erheblich zu reduzieren, lassen im künftigen Freibad von Stromberg eine 50-Meter-Bahn nicht mehr zu. Auch ein Drei-Meter-Sprungbrett wird es nicht mehr geben, allenfalls ein Ein-Meter-Sprungbrett.
Positiv sehen sowohl Stadtbürgermeister Achim Schöffel als auch VG-Bürgermeisterin Anke Denker die Zukunft des Höhenfreibads. ?Die Stadt versucht, sich mit beachtlichen Finanzmitteln an den Ausbaumaßnahmen zu beteiligen", versicherte Schöffel nach der Vorstellung der neuen Schwimmbadpläne. Mit den eingeleiteten Maßnahmen befinde man sich auf einem guten Weg, untermauerte auch Denker. Doch zunächst müssten noch einige Vorgaben erledigt werden, für die der Werksausschuss der Verbandsgemeinde und der Bauausschuss der Stadt Stromberg die Beschlüsse gefasst haben. Gefordert wird eine Informationsveranstaltung für den Stadtrat, um das Informationsdefizit auszugleichen. Ferner soll ein Vertrag zur Finanzierung der Investitionen und auch laufenden Unterhaltungskosten zwischen Stadt und Verbandsgemeinde ab-geschlossen und dazu die Mittelrheinische Treuhand um Entscheidungshilfe gebeten werden. Schließlich soll ein Planungs und Finanzierungsgespräch mit dem Innenministerium in Mainz geführt werden. Für die Wassererwärmung soll wieder der Einsatz von Solarabsorbern geprüft werden. Umfassend erwiesen sich die Neukonzeptionen für den Badebetrieb und die Technik. Die Bedarfsanalyse ergab, dass der überwiegende Teil der Schwimmbadbesucher das Nichtschwimmerbecken nutzt. Dementsprechend wurden drei Vorschläge erarbeitet, über die entschieden werden muss und die im wesentlichen wie folgt aussehen:
Variante eins sieht eine Gesamtwasserfläche von 640 m2 vor, von denen 250 m2 auf ein Schwimmerbecken, 200 m2 auf ein Nichtschwimmerbecken und 60 m2 auf ein Kleinkinderbecken entfallen. Der Rest verteilt sich auf ein Lehrschwimmbecken und den Bereich um das Ein-Meter-Sprungbrett. Die Baukosten sind auf netto 3,29 Mio. Euro geschätzt. Variante zwei umfasst 708 m2 Gesamtwasserfläche. Davon entfallen 250 m2 auf das Schwimmerbecken, 340 m2 auf das Nichtschwimmerbecken, 60 m2 auf das Kleinkinderbecken und 58 m2 auf den Sprungbeckenbereich. Die Baukosten sind auf netto 3,36 Mio. Euro angegeben. Variante drei umfasst eine Gesamtwasserfläche von 650 qm, von denen 250 qm auf das Schwimmerbecken, 340 qm auf das Nichtschwimmerbecken und 60 qm auf das Kleinkinderbecken entfallen. Ein Sprungbereich ist hierin nicht vorgesehen. Die Kosten sind mit netto 2,93 Mio. Euro veranschlagt. Über die grundlegende Konzeption soll bis September entschieden werden, die Abstimmung mit dem Zuschussgeber soll bis Oktober vorliegen. Im Mai 2007 könnte mit dem Bau begonnen werden, wenn die Finanzierung gesichert ist.
Mit freundlichen Grüßen
Anke Denker Bürgermeisterin
22.08.2006
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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder und Jugendliche in der Verbandsgemeinde,
bedauerlicherweise konnte das Freibad Stromberg trotz aller Bemühungen in der Badesaison 2005 nicht geöff-net werden. Die vorhandenen technischen Probleme sind am bestehenden Bad auch leider nicht mehr zu lö-sen.
Wir, der Verbandsgemeinderat sowie die Verwaltung werden nichts unversucht lassen, um das Freibad schneit wieder zu eröffnen. Eine nur punktuelle Sanie-rung war aber nach Abwägung aller Vor- und Nachteile kurzfristig nicht möglich. Somit steht in der Verbands-gemeinde lediglich noch das Freibad der Ortsgemeinde Seibersbach zur Verfügung.
Ein großes Problem ist die Finanzierung eines neuen Bades. Die Verbandsgemeinde wird das Geld für die um-fassende Sanierung aus eigener Kraft nicht aufbringen können. Derzeit warten wir auf einen Termin für ein Be-ratungs- und Investitionsgespräch mit dem Innenminis-terium. Das Innenministerium hat eine Unterstützung signalisiert, eine konkrete Finanzierungszusage gibt es bisher jedoch noch nicht. Sie können versichert sein, dass wir alle Möglichkeiten ausschöpfen, sobald wie möglich konkrete Schritte zur Realisierung eines Neu-baus einzuleiten. Die erforderlichen Gespräche im In-nenministerium sind Grundvoraussetzung zur Umset-zung bestehender Beschlüsse.
Wir hoffen, dass Sie hierfür Verständnis haben.
Anke Denker, Bürgermeisterin
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Am 14. Juli 1962 wurde ein langjähriger Wunsch der Bevölkerung erfüllt und das Freibad Stromberg seiner Bestimmung übergeben. Mit seiner Lage über der Stadt Stromberg und einer Höhe von 315 m ü. NN trägt es seinen Namen "Höhenfreibad" zu Recht.
In der Saison 2004 musste das Freibad Stromberg wegen technischen Schwierigkeiten in Teilen, später auch komplett geschlossen werden. Auch in den Jahren 2005 und 2006 war ein Badebetrieb nicht möglich und für 2007 ist ebenfalls mit einer Fortdauer der Schließung zu rechnen.
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